Das Königreich Spanien
(amtlich spanisch Reino de España, katalanisch Regne
d'España, galicisch Reino de España, baskisch Espainiako Erresuma) liegt im
Südwesten Europas und nimmt den größten Teil der Iberischen Halbinsel ein.
Spanien lohnt sich für Sprachkurs, Sprachreise und Sprachurlaub.
In Spanien spanisch lernen.
Ein Semester in Murcia
Hat man sich nach langem Überlegen endlich durchgerungen, ein Auslandssemester zu machen, sind, bevor es losgeht, einige organisatorische Dinge zu erledigen. Man sollte an einen Auslandskrankenschein oder an die europäische Versicherungschipkarte denken. Nützlich wäre auch, eine zusätzliche Krankenversicherung abzuschließen, die oft von Automobilvereinen oder Banken angeboten wird.
Entschließt man sich für die Anreise per Flugzeug, bieten Air Berlin oder HLX billige Flüge nach Spanien an.
Außerdem sollte man sich vorher ein Zimmer in einem Hostal (z. B das Hispano 1) für 3-5 Tage reservieren, damit man, wenn man erstmal in Murcia angekommen ist, sich genug Zeit für die Wohnungssuche nehmen kann. Beherrscht man die Sprache am Anfang noch nicht so gut, wird die Wohnungssuche die erste schwierige Herausforderung im Ausland.
So ist es ein guter Tipp sich vorher zu informieren, wer vielleicht von der Heimatuniversität mit nach Murcia geht. Vielleicht sind dort Deutsche dabei, die vielleicht besser Spanisch können und bei der Wohnungssuche behilflich sein können, denn leider kommt man in Spanien mit Englisch nicht sehr weit. Das Hispano 1 ist in der Regel das Hostal oder der erste Anlaufpunkt, wo alle Erasmus-Studenten ihre ersten Tage in Murcia verbringen.
Wohnungsangebote hängen entweder an den Telefonzellen oder in Copyshops. Seine Ansprüche von einer gemütlichen, sauberen WG nach deutschen Standard muss man arg zurückstecken, deshalb sollte man sich genug Zeit nehmen bis man eine WG findet, die einem gefällt. Viele ausländische Studenten, die schnell die Geduld verlieren, gründen oft WGs unter Erasmusstudenten.
Um die Sprache zu lernen, sollte man vorziehen mit Spaniern zusammen zu wohnen. Die Miete in Murcia beträgt zwischen 120 und 250 Euro.
Zwei Wochen vor Studienbeginn bietet die Universität einen zweiwöchigen Sprachkurs an, den in der Regel alle Erasmusstudenten wahrnehmen, da dieser Kurs eine tolle Möglichkeit bietet, andere Studenten aus den verschiedensten Ländern kennen zu lernen. Während des Semesters gibt es einen weiteren Kurs, der aber bezahlt werden muss und über 100 Euro kostet. Der Vorteil der langen Wohnungssuche ist es, dass man sich anschließend in der Stadt schon relativ gut auskennt.
In Murcia kann man eigentlich alles zu Fuß erreichen. Besonders die Innenstadt mit der Kathedrale, den Plätzen und Gassen mit vielen Bars und Geschäften machen den besonderen Flair Murcias aus.
Wenn die Uni beginnt, sollte man zuerst alle Kurse ansehen, die einen interessieren und dann eine Auswahl treffen, welche man letztendlich wirklich besuchen möchte. Der Tutor, der für die Erasmusstudenten seiner Fakultät verantwortlich ist, steht mit Rat und Tat zur Verfügung. Die Vorlesungen sind sehr unterschiedlich im Vergleich zu deutschen Vorlesungen.
Die Professoren haben einen engeren Kontakt zu den Studenten und kennen eigentlich alle mit Namen. Als Erasmusstudent sollte man sich am ersten Unitag bei den Professoren vorstellen. Im Anschluss an die Vorlesung sollte man mit dem Professor vereinbaren, ob man in dem Kurs eine Klausur mitschreiben kann oder ob man eine Hausarbeit schreiben soll.
Das Semester vergeht dann ganz schnell. Die Wochenenden kann man mit Ausflüge ans Meer oder in andere Städte verbringen. Valencia, Alicante, Cartagena und Granada sind auf jeden Fall eine Reise wert. Abends sind immer Parties von den Erasmusstudenten. Im Januar und im Juni finden dann die Prüfungen statt. Wenn der Professor merkt, dass man sich mit dem Thema beschäftigt hat und sich Mühe gegeben hat, besteht man die Klausuren auch.
Nach der Prüfungszeit fangen schon die ersten Abschiedsparties an und für die Ersten ist dann das Auslandssemester vorbei. Doch alle sind nach dem ereignisreichen Semester einerseits froh wieder nach Hause zu kehren, und andererseits wollen sie die Stadt nie wieder verlassen, weil sie mit dieser Zeit so viele positive Erinnerungen assoziieren.
